Spieltag 1

Berlin 4 : 2 Straubing

Selten hat man sich so wenig auf den ersten Spieltag gefreut wie an diesem Tage. Als amtierender Meister hatten wir die „Ehre“, die Saison ausgerechnet an einem Donnerstagabend eröffnen zu dürfen.

Für uns bedeutete das nichts Geringeres, als zu einem Aktionsspieltag aufzurufen. Mit einem Transparent im Welli und Infoschreiben an die Fanclubs machten wir unseren Standpunkt erneut deutlich und läuteten damit den Spieltag ein.

Nach der obligatorischen Meisterbannerzeremonie ging es für uns in den ernsteren Teil des Tages über.

Ein ligaweit einheitlicher Spruch auf einem Banner leitete diesen ein. Der angekündigte Stimmungsboykott funktionierte dabei deutlich besser als erwartet. Zum ersten Powerbreak wurde dieser schließlich beendet, begleitet von einer Tapetenaktion verschiedener Fanclubs. Auch auf weiteres optisches Material verzichteten wir im Zuge des Protests bewusst.

Fortan starteten wir auch akustisch in die Hauptrunde. Im ersten Drittel konnten wir dabei noch halbwegs überzeugen, ließen im weiteren Spielverlauf allerdings deutlich nach. Da ist noch viel Luft nach oben.

Erwähnenswert waren die knapp 80 mitgereisten Straubinger, die an einem Donnerstag die knapp 600 km auf sich nahmen und zusätzlich ihren Block bis zum Powerbreak verließen. Das sorgte auch bei einigen unserer Kutten für positive Resonanz. Um das Spieltagsbild abzurunden, war auf beiden Seiten über die gesamte Spielzeit hinweg lediglich das „Donnerstagsspiele abschaffen“-Banner zu sehen.

Weiterhin gilt:

                                DONNERSTAGSSPIELE ABSCHAFFEN!